Struktur, Funktion und Evolution von Proteinen

  • Art der Veranstaltung: F1-Übung mit 8 SWS
  • Veranstalter: H. Decker mit H. Hartmann
  • Termin: Zweiwöchige Blockveranstaltung, einmal jährlich im Februar/März (Vorlesungsfreie Zeit).
    Den genauen Termin -auch für die Vorbesprechung- entnehmen sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis.
  • Ort: Computer-Pool des FB 10 (Biologie) im Institut für Zoologie
  • Zielgruppe:
    - Biologie-Diplom (Haupt- und Nebenfach)
    - Physik-Diplom (Nebenfach)
    - Bachelor "Molekulare Biologe" (Modul 8/9)
  • Leistungsnachweis: Protokoll
  • Interessierte Studenten können sich jederzeit im Sekretariat des Instituts voranmelden.
  • Die endgültige Platzvergabe und die Vergabe der Seminarthemen für das Begleitseminar finden in einer Vorbesprechung statt. Bei mehr als 16 Interessenten erfolgt die Platzvergabe über eine Klausur.
  • Die Teilname am Begleitseminar ist für die Übungsteilnehmer verpflichtend. Das Seminar findet als zweitägige Blockveranstaltung vor Beginn der Übung statt. Zu Beginn der Übung müssen grundsätzliche Eigenschaften wie Vorkommen und Funktion der im Programm aufgeführten Proteine bekannt sein. Wir empfehlen die Vorlesungen Molekulare Biophysik 1 und 2 zur Vorbereitung auf die Übung und einführende Lehrbücher der Biochemie und Biophysik (z.B. Voet, Stryer, Löffler, ...)

Themen:

Es wird in die molekularen Grundlagen der Funktion von Proteinen mit verschiedenen Programmen eingeführt. Dabei werden die wichtigsten Faltungsmotive, Domänen und aktive Zentren vermittelt. Besonderer Wert wird auf das Erkennen der Kräfte gelegt, die diese Strukturen stabilisieren. Es wird die strukturelle Basis beim Konformationsübergang und die intramolekulare Signalverstärkung an Hand von Deoxy- und Oxy-Strukturen von Hämocyaninen und Hämoglobinen analysiert. Der Einfluß von Effektoren wie 2.3-DPG auf Hämoglobin wird erarbeitet. Zusätzlich werden einige gerade "aktuelle" Proteine und deren Wechselwirkung mit anderen Proteinen oder Cofaktoren vorgestellt in den letzten Jahren waren dies zum Beispiel: GroEL, GroES, IgG, MHC, etc.

  • Aufbau und Funktion von Proteinen
  • Kennenlernen von aktuellen Proteinstrukturen
  • Einführung in frei erhältliche PC-Programme zur Darstellung und Analyse von Proteinen und Nukleinsäuren
  • Nutzung von Programmen und Datenbanken im Internet
  • Selbständiges Lösen von Aufgaben
  • Präsentationen des Lösungsweges und der Ergebnisse